Dieses Mal gelangen wir während 3 Wochen auf 11 Bike-Etappen, aber auch zu Fuss, per Pickup und sogar mit dem Boot zu den schönsten Ecken dieses fasziniernden Landes. Wir haben unzählige herrliche Naturstrände für uns alleine und machen fantastische Wildtierbeobachtungen im Corcovado Nationalpark.
Einmal mehr kommen wir bei vielen authentischen Begegnungen mit Einheimischen in den Genuss ihrer lockeren und zufriedenen Lebenseinstellung. „Pura vida!“ ist ihr Motto und bedeutet so viel wie „Alles okay - geniesse das Leben!“
Kaffee war bis Ende der 1980-er Jahre das wichtigste Exportprodukt Costa Rica's. In den letzten Jahren ist hingegen der Tourismus...
...zum wichtigsten Devisenbringer geworden.
Trotz schwankender Weltmarktpreise in den letzten Jahrzehnten, hat sich der Kaffee-Anbau auf zertifiziert nachhaltigen Kaffeefarmen halten können und umfasst heute einen Grossteil der Produktion. Es darf nur die Sorte "Arabica" angebaut werden, welche auf einer Höhe von 800 bis 1700 m auf der fruchtbaren Vulkanerde des Zentraltales prächtig gedeiht.
Der Anbau ist heute noch Lebensgrundlage von landesweit ca. 55'000 Familien, wobei die meisten in Kooperativen zusammengeschlossen ihre Ernte von November bis Februar verkaufen. Geerntet wird noch heute in mühsamer Handarbeit und in mehreren Erntegängen. Ein Pflücker kann bis zu 50 kg pro Tag schaffen, wobei seine Entschädigung von der Qualität der gepflückten Bohnen abhängt!
Die noch heute im Lande oft zu sehenden, traditionell hergestellten und wunderschön bemalten Ochsenkarren (carretas) dienten bis weit...
...ins 19. Jh. hinein vor allem als Transportmittel für Kaffesäcke vom zentralen Hochland hinunter zur Pazifikküste. Die früheren Kaffeebauern mussten dabei oft mühsame und schwierige Wegstrecken, z.B. über die hohe Talamanca-Gebirgskette, in Kauf nehmen. Viele verloren dabei ihr Leben auch wegen Kälte und Regen. Deshalb erhielt der höchste Punkte dieser Kette (3454 m) auch seinen Namen "Cerro de la muerte" (Berg des Todes).
Wir starten auf einer Höhe von ca. 1800 M.ü.M. Ein 45 km langer, teilweise schottriger, ehemaliger Säumerweg, führt uns von der Cordillera de...
...Talamanca direkt durch die ganze Nebel- und Regenwaldzone bis an die Pazifikküste hinunter. Etwa in der Mitte der Strecke machen wir Rast bei einem Farmer, der uns einlädt, mit seiner Zuckermühle eigenhändig Zuckerrohr zu pressen. Der Saft stärkt uns. Die unasphaltierte Strasse geht jetzt steiler bergab und es gibt mehr Schlaglöcher, Schlamm und Pfützen. Bis zur Hälfte ist die Strecke aber auch für ungeübte Biker sehr gut machbar. Am Ende erreichen wir schliesslich den herrlichen Strand des Manuel Antonio - Nationalparks und geniessen nach einer Dusche das feine Abendessen und unser schönes Hotelzimmer.
Eines der absoluten Highlights für Mountainbiker ist sicher der Downhill vom höchsten Vulkan in Costa Rica, dem Iruazú (3432 m) über knapp 50 km und rund 2300 Höhenmeter...
...hinunter ins Orosital. Unser kompetenter, lokaler Bike-Guide zeigt uns die direkteste Route nach unten mit wenigen Gegensteigungen und Passagen auf verkehrsarmen Strassen und durch Dörfchen.
Ein wahrer Genuss ist die teils rasante MTB-Fahrt durch fruchtbare Agrargebiete u.a. mit Eichenbeständen, Viehweiden, Kartoffelfeldern, Tabakpflanzungen und Weinanbau - praktisch immer mit herrlicher Aussicht von oben über weite Teile der Provinz Cartago!
Costa Rica ist definitiv auch das Land der Vulkane, die es auch geformt haben. Die meisten sind seit vielen Jahren nicht mehr...
...ausgebrochen. Allein im zentralen Hochtal des Landes machen jedoch 3 Vulkane in der letzten Zeit immer wieder auf sich aufmerksam. Einer davon ist seit einem erneuten Ausbruch im Jahre 2017 der Vulkan Póas (2704 m), nur rund 50 km nördlich der Hauptstadt San José gelegen.
Im Hauptkrater mit einem Durchmesser von rund 1.5 km und einer Tiefe von 300 m, stösst er aktuell immer noch Asche, Gase und Schwefeldämpfe aus. Die 2015 noch vorhandene, smaragdgrüne Kraterlagune ist ganz verschwunden. Bei unserem Besuch besteht Helmtragepflicht, die Schwefelkonzentration wird permant gemessen und wir müssen jederzeit mit einer notfallmässigen Evakuierung der Plattform rechnen!
«Gesehen und erlebt haben wir einsame Sandstrände, Naturparks mit vielen Tieren und Pflanzen, tolle Berge und Vulkane. Costa Rica ist ein Land, das sich für Naturliebhaber eignet und noch nicht vom Tourismus überrollt wurde. Wir waren in den verschiedensten Regionen mit dem Bike, zu Fuss und dem Boot unterwegs und haben es sehr genossen. Die Besichtigungen einer Kaffeeplantage oder auch der Zuckerrohrmühle waren interessant und lehrreich.
Freitag Travel hat schöne Strecken mit wenig Verkehr ausgewählt und tolle Unterkünfte an teilweise wunderschönen Orten gewählt. Eine Reise, die mit viel Herzblut zusammengestellt wurde und sich für eher sportlichere Leute mit Freude an der Natur eignet.
Vielen Dank an Freitag Travel!»
Thomas (54), Winterthur
«Diese kombinierte und ausserordentlich abwechslungsreiche Natur- und Erlebnisreise hat mir sehr gut gefallen, weil wir auch dank dem Bike auf vielen innovativen Routen ohne Touristen unterwegs waren. Die einzigartige Natur mit den zahlreichen Tieren, die Sandstrände und die Vulkane an den verschiedensten, schönen Ecken des Landes haben mich beeindruckt. Dies nicht zuletzt wegen den sehr interessanten Führungen auf der Osa-Halbinsel und immer wieder während unseren MTB-Etappen im Gelände.
Auch die Unterkünfte wurden von FreitagTravel perfekt gewählt – so, wie auch die gesamte Reise super organisiert wurde, auch wenn ab und zu mal Flexibilität und Improvisation von allen Beteiligten gefragt war.»
Robert (55), Wermatswil