We did it again! Am 18. Februar stand unsere FreitagTravel-Gruppe geschlossen auf dem Uhuru-Peak (5895 m).
Bei der Besteigung des Kilimanjaro’s wird häufig der Höhenfaktor unterschätzt. Auch für uns Reiseleiter mit langjähriger Höhenerfahrung ist es immer wieder eine Herausforderung und zugleich faszinierend, die Situation in der Höhe realistisch einzuschätzen.
Der Kili ist zwar der höchste Punkt, nicht aber der einzige Höhepunkt unserer dreiteiligen Reise. Wir dürfen die ''Big Six'' erleben! Auf zahlreichen Safaris im Tarangire Nationalpark, dem Ngorongoro Krater und in der weltberühmten Serengeti sehen wir nicht nur die klassischen Big Five, auf Mafia Island schwimmen wir sogar mit einem Walhai, dem grössten Fisch der Welt.
Auf den ersten Tagesetappen bis zur Kibo-Hütte (4750 m) fühlen wir uns tatsächlich noch wie auf einem ausgedehnten, 35 km Spaziergang,...
...der von den Tropen bis zur alpinen Wüste durch wunderschöne Landschaften und Vegetationszonen führt. Nicht umsonst zählt der Kilimanjaro Nationalpark zum Unesco Weltnaturerbe!
Geniessen können wir diesen ''Spaziergang'', weil unsere Gruppe von 5 Teilnehmern von einem Team von 15 Einheimischen begleitet wird. Würden wir noch von Genuss sprechen, wenn jeder von uns 25 kg selbst tragen müsste?
Oberhalb der Kibo-Hütte ändert sich das bisher sanfte Profil abrupt. 1000 Höhenmeter müssen an einem ca 30° steilen Hang bis zum Gilman’s Point überwunden werden. Keiner spricht hier mehr von einem Spaziergang! Jeder realisiert, dass er seine Komfortzone verlassen muss, wenn er den Gipfel erreichen will.
Noch nie habe ich das Gras der Steppen im Tarangire Nationalpark, im Ngorongoro Krater, und in der Serengeti so saftig...
...grün gesehen! Was für eine Augenweide! In den weiten, unbebauten Landschaften die Wildtiere frei, aber dennoch so nah erleben zu können, ist einfach Balsam für die Seele! Der Februar ist für Tiersafaris eine der besten Jahreszeiten, weil das Nahrungsangebot gross ist und es ausserdem viele Jungtiere zu sehen gibt.
Während der gesamten Safari-Woche haben wir das Glück, die Big Five zu sehen, d.h. Büffel, Elefanten, Löwen, Leopard und von Weitem ein Nashorn! Aber auf unseren grossartigen Safari-Abenteuern treffen wir live auch alle anderen Tiere, wie Massai-Giraffen, Zebras, Gnus, Antilopen, Geparde, Flusspferde, Hyänen, Warzenschweine, Schakale, Steppenpaviane, Mangusten, Strausse, Störche, Kronenkraniche, Riesentrappen, Sekretäre, Flamingos und viele andere Vögel, wie z.B. die Gabelracke.
Wir wissen, dass wir mit etwas Glück in den tropischen Gewässern vor der Küste von Mafia Island noch Walhaie sehen können. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen! Nach zwei...
...Stunden - wir geben bereits die Hoffnung auf - entdecken wir plötzlich ein Prachtexemplar von 7 m Länge! Meine Aufregung ist gross! Was soll ich zuerst machen? Fotografieren, filmen oder ins Wasser springen? Ich entscheide mich für die genannte Reihenfolge und kann gerade noch rechtzeitig in nur 1.50 Meter Abstand an dem gutmütigen Hai, in Gegenrichtung entlang schwimmen. Walhaie ernähren sich von Plankton und sind deswegen für Menschen ungefährlich. Ein prickelndes Gefühl, aber ich bin überglücklich!
«Da ich ''nur'' den Kili-Teil der Reise mitmachte, war für mich die Fachkompetenz der Reiseleitung am Berg das zentrale Anliegen. Dass Andy und Yvonne von FreitagTravel allerdings so erfahren in allen Bereichen der Vorbereitung, Akklimatisation, Ernährung und in schwierigeren Situationen etc. agieren, hat mich sehr positiv überrascht. Nicht nur das Gipfelerlebnis, sondern das Bergtrekking als Ganzes war einfach toll und wird mir in allerbester Erinnerung bleiben.»
Eric (48), Therwil
«Ein unbeschreiblich emotionaler Moment, meinen Vater auf dem höchsten Berg Afrikas in die Arme zu schliessen! Nur dank Andy's Erfahrung und guter Organisation, Yvonne's mütterlichem Zuspruch und einigem afrikanischen Zauber (Pole Pole) bleibt mir diese Reise lange in Erinnerung. Mit einem Lächeln auf dem Gipfelfoto zu posieren ist keine Frage des Alters, des Geschlechts oder der körperlichen Fitness, musste ich feststellen. Gut seine Grenzen zu spüren!»
Marietta (27), Bern
«Andy‘s nächtliches Coaching im immer steiler werdenden Schlusshang des Kilimanjaro’s war schlicht nicht zu toppen und er hatte bei den auftauchenden persönlichen Krisen und Zweifel immer eine Lösung parat! Als kurz vor dem Ziel der Wille, es auf den höchsten Punkt zu schaffen, kollektiv zu zerrinnen drohte, sorgte schliesslich Yvonne dafür, dass der Uhuru-Peak die gesamte Freitag-Travel-Gruppe geschlossen begrüssen konnte.
Nach der Kili-Grenzerfahrung durften wir auf zahlreichen Safaris mit unserem kundigen, einheimischen Fahrer die ''Big Five'' und viele Wildtiere mehr hautnah bestaunen. In Top-Unterkünften wurden wir wie Könige kulinarisch und ästhetisch verwöhnt.
Auf Mafia Island begegneten wir schliesslich unter und über dem Wasser bezaubernden Schönheiten…»
Oskar (60), Thun