Mit dieser wunderschönen Kombinationsreise erfüllten wir uns einerseits den Wunsch, die Lebensweise der Massai im Norden des Landes und ihre vielfältigen Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte kennenzulernen.
Auf der anderen Seite war es unser Ziel, die südlichen Nationalparks für unsere Tiersafari- Reiseangebote zu erkunden, da wir ja die Nationalparks im Norden schon sehr gut kennen. Beide Aktivitäten haben sich mehr als gelohnt!
Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen der NGO „Africa Amini Alama“, die Möglichkeit gefunden habe, in Zukunft Patenkinder vor Ort besuchen zu können, was trotz vieler Bemühungen bei grösseren Hilfsorganisationen offenbar nicht möglich ist.
Ja, und die Nationalparks im Süden sind wirklich eine Entdeckung und obendrein viel weniger besucht! Die Insel Sansibar hingegen ist vor allem im Norden vom Massentourismus bedroht. Wir sind dabei Alternativen zu finden!
In unserer herrlich, zwischen dem Kilimanjaro und dem Mt. Meru, gelegenen Lodge, tauchen wir in die endlose Weite der afrikanischen Steppe...
...und in die traditionelle Lebensweise der Massai ein.
Bereits mit unserem Aufenthalt und unseren Ausflügen, wie z.B. einer MTB-Tour, einer Walking Safari im Arusha Nationalpark, einer Kanufahrt auf dem Momella See oder der Besteigung des heiligen Mt. Mukuru, unterstützen wir direkt die Hilfsprojekte von ''Africa Amini Alama''. Darüber hinaus kann man z.B. mit einer Patenschaft dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Familien, regelmässig Essen und eine qualitativ hochwertige, englischsprachige Schulbildung erhalten.
Land und Leute auf authentische Weise kennenlernen - und dabei Gutes tun!
Von unseren im Süden Tansanias besuchten Nationalparks hat mir der Nyerere Nationalpark am besten gefallen! Schon der Landeanflug...
...mit dem unkomplizierten Buschflieger - zuerst über den Wolken schwebend und dann der Blick auf das Binnendelta des Rufiji-Rivers – löst Glücksgefühle aus!
Der Nyerere Nationalpark ist einer der grössten Nationalparks Afrikas mit verschiedenen Lebensräumen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Auf diversen Jeepsafaris können wir eine grosse Bandbreite von Wildtieren beobachten. Vor allem bleibt mir die Begegnung mit einer Elefantenfamilie beim Badeplausch in Erinnerung, aber auch die Picknicks in der herrlichen Natur.
Ein einzigartiges Erlebnis sind auch die Bootssafaris auf dem Rufiji-River! Wir kommen ganz nahe an Nilkrokodile auf Sandbänken heran und können im Uferbereich viele Vögel wie Störche, Adler, Bienenfresser und Eisvögel aus nicht allzu grosser Distanz fotografieren.
Schwierig ist es jedoch ein gutes Foto von den zahlreichen Nilpferdfamilien zu machen, die schnell unter Wasser tauchen, wenn sich das Boot nähert.
Nicht das erste Mal lassen wir unsere kombinierte Reise auf der Gewürzinsel Sansibar ausklingen. Alles ist uns sehr vertraut: unser stimmungsvolles Stadthotel...
...am Indischen Ozean, das Flair von Stonetown und immer wieder auf’s Neue faszinierend ist für uns ein Besuch der Farmen, auf denen Gewürznelken, Vanille, Zimt, Ingwer, Curry, Pfeffer etc. angebaut werden. Wir kennen zwar das Fertigprodukt zum Kochen, wissen aber nicht, wie die Pflanzen dieser Gewürze aussehen.
Ganz zum Schluss erholen wir uns noch ein paar Tage an den herrlichen, noch ruhigen Sandstränden im Nordosten der Insel. Wir geniessen unser Strandhotel im authentischen Baustil und entdecken auf einem Riffwalk im seichten Wasser wunderschöne Seeigel und Seesterne in verschiedenen Farben.
Enttäuscht waren wir jedoch vom Massentourismus, der an der nördlichen Spitze der Insel mit hässlichen Hotelbauten Einzug erhalten hat. Wir hoffen, dass die Regierung von Sansibar diesen negativen Entwicklungen etwas entgegen setzt!